Evangelische Dekanatsjugend Altdorf

Vertrauenspersonen gegen Missbrauch

Bei uns nicht!? – Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch

Seit 2003 gibt es das Programm der EJ gegen sexuellen Missbrauch. Dafür sind in jedem Dekanat zwei Vertrauenspersonen benannt. Die Vertrauenspersonen unterliegen der Schweigepflicht. Alle Gespräche bleiben damit streng vertraulich. Pfarrerin Kronenberg und Pfarrer Treu wurden vom Dekanatsjugendkonvent am 19. Februar 2017 als Vertrauenspersonen gewählt. Mehr zum Schutzkonzept der Evangelischen Jugend in Bayern findest du hier.

Pfarrerin Ursula Kronenberg
Tel.: 09187/9089121
Mail: ursula.kronenberg@ev-altdorf.de

Pfarrer Tobias Treu
Tel.: 09183/95266
Mail: tobias.treu@elkb.de

 

 

 

 

 

 

 

 

An die Vertrauenspersonen kannst du dich wenden…

… als Betroffene/r, wir unterliegen der Schweigepflicht und helfen dir weiter.
… als Mitarbeiter/in, wenn du einen konkreten Verdacht hast oder ein Missbrauchsopfer dir von seinem Erlittenen erzählt hat.
… als Kollege/in, wenn du weitere Informationen oder Material benötigst.


Hilfe für Betroffene und Angehörige (aus allen Bereichen der Kirche und Diakonie)

Betroffenen und Angehörigen bietet die Evangelische Kirche und ihre Diakonie eine unabhängige Beratung an:

Außerdem existiert eine telefonische Anlaufstelle beim Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung:

Weitere Informationen zu den Programmen der Evangelischen Kirche gibt es hier: http://www.ekd.de/missbrauch/


Verhaltenskodex

für (ehrenamtliche und hauptamtliche) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Evangelischen Jugendarbeit

Evangelische Jugendarbeit lebt durch Beziehungen von Menschen mit-einander und mit Gott. Vertrauen soll tragfähig werden und bleiben. Es darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

1. Ich verpflichte mich alles zu tun, dass bei uns in der evangelischen Jugendarbeit keine Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und sexueller Missbrauch möglich werden.

2. Ich nehme die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendlichen wahr und ernst.

3. Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes, rassistisches und gewalttätiges verbales und nonverbales Verhalten aktiv Stellung.

4. Ich selbst verzichte auf abwertendes Verhalten und achte auch darauf, dass andere in den Gruppen, Angeboten und Aktivitäten sich so verhalten.

5. Ich respektiere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham der Gruppenmitglieder und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden.

6. Ich nehme in meiner Aufgabe als Mitarbeiterin bzw. als Mitarbeiter die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahr, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Distanz zu gestalten.

7. Als Jugendleiterin bzw. Jugendleiter nutze ich meine Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu mir anvertrauten jungen Menschen.

8. Ich nehme Grenzüberschreitungen durch andere Mitarbeitende und Teilnehmende in den Gruppen,
Angeboten und Aktivitäten bewusst wahr und vertusche sie nicht. Ich weiß, dass ich und Betroffene bei konkreten Anlässen kompetente Hilfe bei den beauftragten Vertrauenspersonen in Verbänden und Dekanaten bekommen können.

9. Meine Kommunikation ist respektvoll und wertschätzend, sowohl im direkten Gespräch als auch die Kommunikation über die sozialen Netzwerke.

10. Dieser Verhaltenskodex setzt nur den Grundrahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich verpflichte mich deshalb in meinem Aufgabengebiet verbindliche Verhaltensregeln mit den anderen Mitarbeitenden zu vereinbaren und einzuhalten